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Wie wählt man Poliersand-Schleifmittel aus?


Veröffentlichungsdatum: 24. Juli 2022

Weißer Korundsand, weißes Korundpulver, brauner Korund und andere Schleifmittel sind weit verbreitet. Besonders weißes Korundpulver ist die erste Wahl zum Polieren und Schleifen. Es zeichnet sich durch Einkristallinität, hohe Härte, gute Selbstschärfung sowie hervorragende Schleif- und Poliereigenschaften aus. Diese Vorteile haben zu seiner Anwendung und Verbreitung in verschiedenen Branchen geführt. Doch welches Schleifmittel ist das richtige für den Poliervorgang?

Abrasive Auswahl

Das Schleifmittel ist der Hauptbestandteil, der beim Schleifprozess die Schneidwirkung entfaltet. Es ist direkt für den Zerspanungsprozess verantwortlich und somit die Grundlage für die Schleifwirkung der Schleifscheibe. Das Schleifmittel muss aus braunem Korund der Marke Xinli mit hoher Verschleißfestigkeit bestehen. Dessen Produkte zeichnen sich durch hohe Härte, Hitzebeständigkeit, thermische Stabilität und chemische Beständigkeit aus und müssen zudem eine gewisse Zähigkeit aufweisen, um den Schleifkräften standzuhalten.

Abrasives Auswahlprinzip

Beim Schleifen von Werkstoffen mit hoher Zugfestigkeit sollten Korundschleifmittel mit hoher Zähigkeit verwendet werden. Für Werkstoffe mit niedriger Zugfestigkeit sind spröde Siliciumcarbidschleifmittel geeignet.

Neben der Zugfestigkeit des Werkstückmaterials ist dessen Härte das wichtigste Auswahlkriterium für Schleifmittel. Generell sollte die Härte des Schleifmittels 2- bis 4-mal höher sein als die des Werkstückmaterials. Andernfalls passivieren die Schleifkörner mit geringerer Härte beim Hochgeschwindigkeitsschneiden schnell und verlieren ihre Schneidleistung. Dies führt zu einer zu geringen Standzeit der Schleifscheibe, beeinträchtigt die Schnittleistung und gefährdet die Bearbeitungsqualität. Daher gilt: Je höher die Härte des Werkstückmaterials, desto höher sollte auch die Härte des Schleifmittels sein.

Auswahl der abrasiven Eigenschaften
Mögliche chemische Reaktionen im Schleifprozesssystem sollten ebenfalls berücksichtigt werden. Im Schleifkontaktbereich neigen Schleifmittel, Bindemittel, Werkstückmaterialien, Schleifflüssigkeiten und Luft unter der katalytischen Wirkung von Schleiftemperatur und Schleifkraft zu spontanen chemischen Reaktionen. Beim Schleifen von Stahl ist der Schleifmittelverschleiß höher als bei Korund. Hauptgrund hierfür ist die starke chemische Reaktion zwischen dem Siliciumcarbid-Schleifmittel und dem Stahl.

Darüber hinaus sollte bei der Auswahl eines Schleifmittels auch dessen thermische Stabilität berücksichtigt werden. Beim Schleifen einiger schwer zu schleifender Werkstoffe können Unfälle auftreten, wenn im Schleifbereich zu hohe Temperaturen entstehen.

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